Anfang der Woche habe ich ein Thema beendet, das in den letzten Wochen und Monaten in unserem Leben sehr präsent war und ich habe danach – zumindest innerlich, alles andere wäre mir doch etwas peinlich gewesen – einen kleinen Jubeltanz aufgeführt. So, nun möchtest du bestimmt wissen, was ich Spektakuläres gemacht habe, oder? Ich habe persönlich im Sekretariat der weiterführenden Schule, die mein Sohn ab der 5. Klasse im September besuchen möchte, seine Unterlagen zur Schulanmeldung abgegeben. Check. Warum das wie ein kleiner Meilenstein für uns ist und wie wir die 4. Klasse in der Grundschule bis dato erlebt haben, erzähle ich dir hier.
[Rezension] Wahrscheinlich geht es dir als Mama oder Papa genauso wie mir: Man hofft, dass das eigene Kind verschont bleibt, wenn es um das Thema Mobbing geht. Dass es nicht das Opfer von anderen Kindern wird, das ständig geärgert, ausgelacht und verspottet oder dem sogar körperliche Gewalt angetan wird. Es mag sein, dass ich da etwas blauäugig war, aber dass Mobbing tatsächlich schon in der Grundschule stattfinden kann, habe ich nach der Einschulung meines älteren Sohnes schnell erfahren. Und auch Gespräche mit anderen Mamas zeigten mir, dass dieses Thema real und überhaupt nicht so weit weg ist, wie wir das als Eltern vielleicht gerne hätten.
Es ist früh am Morgen und gerade mal Zeit, um in die Arbeit zu fahren oder die Kinder in den Kindergarten zu bringen, aber man hat gefühlt schon tausend Handgriffe erledigt. Das Frühstück gemacht, die Brotdosen für die Kinder zubereitet, die Spülmaschine aus- und wieder eingeräumt und nebenbei vielleicht auch noch das gröbste Chaos beseitigt. Die Morgenroutine im Bad will erledigt werden, auch wenn die bestimmt bei jeder Person anders intensiv ausfällt. Und den Kindern darf außerdem noch unter die Arme gegriffen werden am Morgen, entweder weil sie einfach noch klein sind und Hilfe benötigen, oder weil sie schon größer sind, vor sich dahin träumen und dadurch Gefahr besteht, dass sie den Schulbus verpassen. Da kommen einige Handgriffe zusammen, bis die Kinder am Abend wieder im Bett liegen, die Küche einigermaßen gemacht ist und man Zeit für sich oder die Couch hat. Warum ich das manchmal so anstrengend finde und was mir dadurch klar geworden ist, erzähle ich dir hier.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, oder? Zumindest habe ich das schon so oft gelesen. Bei mir trifft es insofern zu, dass ich schon eher jemand bin, der Strukturen im Tagesablauf schätzt und nicht zu viele neue Dinge auf einmal in seinem Leben mag. Dennoch habe ich im letzten Jahr etwas gemacht, was schon so lange auf meiner Liste für dringend nötige Veränderungen gestanden war: Ich habe nach über zwanzig Jahren meinen Arbeitgeber gewechselt. Wie es war und warum ich mittlerweile der Meinung bin, dass ich öfter mal Mut für eine Veränderung haben sollte, erzähle ich dir hier.
Für die meisten Kinder gehört es ab der Einschulung dazu, Noten für ihre erbrachten Leistungen zu bekommen. Wo es in den niedrigeren Klassen oft noch eine Krone gibt, sind es dann in den höheren die Noten von 1-6. Ob dieses System gut oder schlecht ist möchte ich hier nicht bewerten, denn da gehen die Meinungen wahrscheinlich sehr auseinander. In diesem Beitrag möchte ich auch nicht über die Schulnoten von Kindern sprechen, sondern dir die Frage stellen, ob du schon mal darüber nachgedacht hast, welche Note dir dein Kind geben würden? Für deine Leistung als Mama. Hört sich schräg an? Das mag sein, aber tatsächlich ist das ein Thema, das mich gerade etwas beschäftigt. Warum? Das erzähle ich dir hier.
