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Rebecca erzählt ihre Geschichte

Eine große Familie war immer mein Traum

Rebecca ist Anfang dreißig, glücklich verheiratet und lebt mit ihrem Mann und den fünf gemeinsamen Kindern, die im Alter von zwei bis zwölf Jahren sind, nördlich von Hamburg. Sie ist seit 2015 Vollzeitmama und im Juni 2024 über die Firma PM International zum Networkmarketing gekommen. Seither bringt sie Gesundheit zu anderen Großfamilien und Mamas. Wie sie ihren Alltag mit fünf Kindern organsiert und es schafft, entspannt zu bleiben, erzählt sie hier.

Eltern mit fünf Kindern sitzen bei Sonnenuntergang am Strand und blicken aufs Meer. Sind nur von hinten zu erkennen.

Ich liebe Kinder schon immer

Mit fünf Kindern gilt man in Deutschland als Großfamilie. War es eine bewusste Entscheidung, so jung so viele Kinder zu bekommen?

 

Mein Mann und ich kommen beide aus Großfamilien, er hat wie ich drei Geschwister und so war für uns irgendwie von Anfang an klar, dass wir vier Kinder haben möchten. Das am liebsten mit einem relativ kurzen Altersabstand von ungefähr zwei Jahren. Nachdem es dann mit unserer ersten Tochter doch ziemlich schnell geklappt hat, war uns klar, dass in den nächsten Jahren die gewünschten Geschwister folgen sollten. Nach dem vierten Kind waren wir dann wirklich glücklich mit drei Mädchen und einem Jungen. Aber ehrlich gesagt hatte ich immer so ein Gefühl in mir, dass wir noch nicht vollständig sind, dass uns etwas fehlt.

 

Unser erster Sohn hat den Namen meines Mannes bekommen und ich hatte immer den Wunsch, einem Sohn den Namen meines Papas geben zu können, weil er der einzige Opa meiner Kinder ist. Da unser viertes Kind dann aber ein Mädchen geworden ist, hat das nicht ganz funktioniert.

 

Drei Jahre nach der Geburt unserer jüngsten Tochter bin ich dann nochmal Mama geworden, von einem Jungen. Seitdem sind wir glücklich mit fünf Kindern unterwegs und ich liebe es. Ich bin, aus meiner Perspektive betrachtet, einfach die geborene Mama. Ich liebe Kinder schon immer.

 

Auch wenn es manchmal natürlich schwierig ist, sich um alle Bedürfnisse zu kümmern und es allen rechtzumachen. Aber ich möchte es mir nicht mehr anders vorstellen und bin auch ziemlich immun gegen herablassende Kommentare von außen.

 

 

Wie sieht ein typischer Morgen bei euch aus?

 

Mein typischer Morgen startet ganz entspannt um 6:00 Uhr und führt mich erstmal ins Bad, um mich fertigzumachen. Währenddessen wachen dann auch meine älteren Kinder langsam auf, machen sich selbstständig fertig und richten sich ihr Frühstück her. Für mich geht es dann weiter in die Küche, um den Haushalt zu erledigen und meine jüngeren Kinder in den Morgen zu begleiten. Ich mache ihnen Frühstück, wir sitzen gemeinsam am Tisch und machen Pläne für den Tag. Die großen Kinder verabschiede ich zwischenzeitlich, die fahren allein in die Schule. Um 8:00 Uhr nehme ich am Morning-Call teil, damit kann ich positiv in den Tag starten und mich mit meiner eigenen Dankbarkeit beschäftigen. Das hilft mir persönlich immer sehr, den Tag gut gelaunt zu beginnen.

 

Ein typischer Morgen bei mir ist entspannt, aber natürlich hängt auch viel von der Stimmung der Kinder ab. Und wenn mein Mann im Homeoffice arbeitet, kümmert er sich morgens um die Kinder und ich kann etwas länger schlafen. 

Rebecca Paschen lächelt in die Kamera, deutet mit den Händen vor ihrem Oberkörper ein Herz an. Sie steht im Bad, hat kurze blonde Haare und ein lilafarbenes Oberteil an.

Wie schaffst du es, deinen Alltag zu organisieren und den Überblick zu behalten?

 

Mir macht es einfach Spaß, zu organisieren. Ich war schon immer jemand, der Organisation im Kopf hat. Ich brauche keinen festen Tagesplan, das würde mich gefühlsmäßig eher einengen.

 

Ich brauche die Möglichkeit, meinen Alltag situationsgemäß abarbeiten und freie Entscheidungen treffen zu können. Natürlich gibt es auch bei uns feste Termine, wie Arzttermine, die im Alltag auftauchen. Aber sonst gehe ich nach meinen Bedürfnissen und denen meiner Kinder vor. Wenn ich z. B. merke, dass meine Kids mich als Mama gerade brauchen, gehen wir eben nicht einkaufen. Das wird dann auf später verschoben.

 

Ich setze gezielt Prioritäten und weiß, was es für mich vor einem Termin alles zu tun gibt. Anhand dieser Routine kann ich meistens punktgenau sagen, wann wir losfahren müssen. Ich sehe unsere Familie als ein gesamtes Teil und organisiere, wer zu welcher Uhrzeit an welchem Ort sein kann und setze auch mal Grenzen mit einem „Nein“, wenn es eben nicht geht. Das wird dann auch akzeptiert. Ich denke schon, dass Organisation ein Talent von mir ist.

 

 

Gibt es einen Moment am Tag, auf den du dich immer besonders freust?

 

Da musste ich wirklich sehr nachdenken, denn so einen direkten Moment habe ich tatsächlich nicht. Das liegt wahrscheinlich daran, weil ich meinen gesamten Alltag sehr bewusst und achtsam erlebe. Zumindest wenn nichts Außergewöhnliches ansteht oder passiert. Ich empfinde einfach den ganzen Tag Glück und Freude.

 

Vielleicht ist es die Freude am Abend, wenn die Kids im Bett sind und man den Tag Revue passieren lassen kann. Wobei ich mich dann auch auf den nächsten Morgen freue, um wieder frisch starten zu können. Es geht irgendwie alles Hand in Hand und gibt eigentlich keine „Spitze“, auf die ich hinarbeite bzw. auf die ich mich besonders freue.

 

 

Was würdest du dir an gesellschaftlicher Hilfe für große Familien wünschen?

 

Tatsächlich muss ich sagen, dass ich eine Person bin, die gerne alles selbst macht. Die sich auch an Herausforderungen traut und versucht, sie zu lösen. Das war schon immer so. Daher habe ich konkret an die Gesellschaft ehrlich gesagt auch keine Erwartungen, denn es sind nun mal meine Kinder, also kümmere ich mich auch darum.

 

Wir leben ja sowieso in einem Land, in dem es sehr viel finanzielle Unterstützung gibt, worüber wir uns wirklich glücklich schätzen können und auch dankbar sind, z. B. das Kindergeld.

 

Örtlich gesehen sind wir in der angenehmen Situation, dass es hier in unserer Umgebung ein großes Angebot für Kinder gibt. Angefangen von Ferienprogrammen bis hin zu Menschen, die bereit sind die Kinder zu übernehmen, damit die Eltern mal ein Date genießen können. Wir nehmen dieses Angebot dankbar an, wenn es für alle passt. Aber ich würde nie erwarten und darauf bestehen, dass mich jemand unterstützt. Klappt es nicht, ist das auch in Ordnung. Ich bin da relativ entspannt.

 

Was ich ganz allgemein zum Thema Familie schön fände wäre, wenn Großeltern es schaffen würden bzw. die Möglichkeit bekämen, eine Beziehung zu ihren Enkelkindern aufzubauen. Ich bin außerdem grundsätzlich der Meinung, wenn ich als Mama meine Kinder zu guten Menschen erziehe, ist damit der Gesellschaft geholfen. Und damit ist die Gesellschaft ein Stück weit bereiter, wieder mehr für die Kinder zu geben.

 

 

Welche Wünsche hast du nur für dich – unabhängig von deiner Familie?

 

Es gab tatsächlich ganz lange eine Zeit, in der ich diese Frage nicht hätte beantworten können. Einfach deshalb, weil ich mich sehr hinter meinem Dasein als Mama versteckt habe und mir keine Gedanken darüber machen wollte, was sonst passiert. Das ist jetzt anders, denn seit 1,5 Jahren habe ich die Möglichkeit, eine krasse Persönlichkeitsentwicklung für mich zu machen. Ich bin mir über so viel bewusst geworden und konnte Dinge anpacken, die nur mich betreffen, ganz unabhängig von meiner Familie. Es ging darum herauszufinden, wer ich bin, wo ich hinmöchte und was mich in meinem Leben erfüllt.

 

Ich bin selbst im Bereich Gesundheit unterwegs und habe entdeckt, welche gesundheitlichen Lücken bei mir selbst und innerhalb meiner Familien entstanden sind. Ich habe eine Möglichkeit gefunden, diese Mängel zu beseitigen und mein Wunsch an mich ist es, dass ich diese Herzensangelegenheit für mich behalten und für mich groß machen kann.

 

Ich möchte selbstbewusst auftreten können und Menschen mit offenen Armen begegnen, weil ich mich doch oft sehr zurückgezogen habe. Ich möchte ehrlich und authentisch sein und in die Welt hinausgehen. Einfach eine Hilfe, eine Unterstützung sein. Das ist so der Wunsch, den ich ganz persönlich an mich habe.

 

Und klar, davon abgesehen wäre es auch schön, ein eigenes Auto zu fahren. Zudem möchte ich mir finanzielle Sicherheiten aufbauen. Aber für mich zählt es tatsächlich mehr, positiv aufzutreten und meine positive Energie in die Welt zu bringen. Und genau das möchte ich auch an meine Kinder weitergeben.

 

Liebe Rebecca, herzlichen Dank dafür.

 

Mehr zu Rebecca findest du hier:

Instagram: http://www.instagram.com/rebecca.paschen

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Ute Fritsche (Montag, 12 Januar 2026 09:58)

    Liebe Rebeca dieses Interview war einfach der Hammer ...wer dich kennt weiß das was du gesagt hast stimmt alles da ist nichts gemogelt du bist genau so wie es beschrieben worde ....ich finde dich einfach doll und bin ganz froh dich zu kennen und das ich mich freue immer wieder von dir zu hören ...bleib so wie du bist so bist du richtig ...LG ute

  • #2

    Michaela (Mittwoch, 14 Januar 2026 21:09)

    Liebe Ute, herzlichen Dank für dein tolles Feedback zu diesem Artikel mit Rebecca. Ich freue mich so, dass sie uns einen Einblick in ihr Leben mit fünf Kindern gegeben hat. Liebe Grüße Michaela